| Ausstellungseröffnung | Pressemitteilung: 1 ; 2 ; 3 ; 4 | |||
| Öffentliche Führungen | ||||
| Begleit-Veranstaltungen | ||||
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Tomi-Ungerer-Ausstellung in Osthofen ist beendet: Grenzenloser Besucherandrang |
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Die dreimonatige Ausstellung „Tomi Ungerer – Gedanken bleiben frei!“ in der Gedenkstätte KZ Osthofen ist am Sonntag zu Ende gegangen / Über 4.600 Besucherinnen und Besucher, viele aus dem europäischen Umland. |
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Die Ausstellung „Tomi Ungerer – Gedanken
bleiben frei!“ der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Uwe Bader, Leiter der Gedenkstätte KZ Osthofen:
„Besonders freut uns, dass auch viele Besucherinnen und Besucher aus dem
europäischen Ausland die Ausstellung besuchten: vor allem aus Frankreich,
insbesondere Elsässer, Luxemburg und der Schweiz.
Thérèse Willer, Konservatorin des Tomi – Ungerer-
Museums in Straßburg, war begeistert von der Ausstellung: „Ich hoffe, dass Die Ausstellung
Erstmals präsentierte der weltbekannte elsässische
Künstler und Schriftsteller Tomi Ungerer in einer deutschen KZ-Gedenkstätte
Kooperationspartner der LpB waren das Ministerium für Bildung, Wissenschaft,
Jugend und Kultur, der Kultursommer Rheinland-Pfalz, der Conseil Général du
Bas-Rhin – Archives Départementales und das Musée Tomi Ungerer – Centre
International de l’Illustration Strasbourg. Der Katalog zur Ausstellung ist
für 15€ in der Gedenkstätte KZ Osthofen auf schriftliche Bestellung |
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| Pressemitteilung vom 19.07.2010: | ||||
Zugabe zur Ungerer-Ausstellung: Mut zum grenzenlosen Leben | ||||
Vortrag "Don't hope, cope! Mut zum Leben" von Dr. Burkhard Hoellen am Donnerstag, dem 5. August 2010 um 19.00 Uhr in Gedenkstätte KZ Osthofen / Begleitveranstaltung zur Tomi Ungerer - Ausstellung | ||||
Zum
Vortrag "Don't hope, cope! Mut zum Leben" des Psychologen Dr. Burkhard
Hoellen lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
am Donnerstag, dem 5. August 2010 um 19.00 Uhr in die Gedenkstätte KZ
Osthofen (Ziegelhüttenweg 38) ein. Der Eintritt ist frei! |
Palkat "Don't hope, cope! Mut zum Leben"
Die Ausstellung ist noch bis zum 8. August 2010 in der Gedenkstätte KZ Osthofen zu sehen. | |||
| Pressemitteilung vom 14.06.2010: | ||||
2500. Besucher in der Ungerer-Ausstellung: Joachim Scheer aus Kaiserslautern | ||||
2.500 Besucherinnen und Besucher sahen bisher die Ausstellung "Tomi Ungerer - Gedanken bleiben frei" in der Gedenkstätte KZ Osthofen | ||||
Am 24. Juni 2010, begrüßten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte KZ Osthofen den 2500. Besucher der Ausstellung "Tomi Ungerer - Gedanken bleiben frei". Joachim Scheer, Kunstpädagoge aus Kaiserslautern, war überrascht und zeigte sich erfreut, als ihm dafür ein Blumenstrauß und ein Buchpräsent überreicht wurden. Die Ausstellung lobte er nach dem Besuch als sehr gelungen. Er plant die Ausstellung mit einer Schülergruppe noch einmal zu besuchen. Die Ausstellung "Tomi Ungerer - Gedanken bleiben
frei" Kooperationspartner der LpB bei der Ausstellung sind das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, der Kultursommer Rheinland-Pfalz, der Conseil Général du Bas-Rhin - Archives Départementales und das Musée Tomi Ungerer - Centre International de l'Illustration Strasbourg. | 2500. Besucher der Ausstellung, Joachim Scheer (2. v. l.), mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern © Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Die Ausstellung ist noch bis zum 8. August 2010 in der Gedenkstätte KZ Osthofen zu sehen. | |||
| Pressemitteilung vom 14.06.2010: | ||||
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Osthofen 2 000 Menschen besuchen bislang Tomi-Ungerer-Ausstellung Etwa 2 000 Menschen haben die Tomi-Ungerer-Ausstellung „Gedanken bleiben frei“ in der Gedenkstätte KZ Osthofen bisher gesehen. „Das ist für unsere Verhältnisse sehr gut“, berichtete jetzt Gedenkstättenleiter Uwe Bader und freute sich besonders, dass auch Besucher von weit hergekommen sind, darunter auch eine ganze Reihe von Schulklassen, die bisher noch nie in der Gedenkstätte waren und sich nun erstmals mit der Dauerausstellung beschäftigten. „Das wollten wir ja auch erreichen“, sagte er. Dass er sich noch ein paar Besucher mehr wünschen würde, steht allerdings außer Frage. Wie lohnenswert die Beschäftigung mit dem Werk Tomi Ungerers ist, machte nun auch der Vortrag von Thérèse Willer deutlich. Willer ist Leiterin des „Musée Tomi Ungerer“ in Straßburg und ist, wie Uwe Bader betonte, als Hüterin von 11 000 Zeichnungen die beste Kennerin des kreativen Elsässers, der ein unbestechlicher Beobachter seiner Zeit war und ist. In einem ersten Abschnitt erläuterte Willer anhand zahlreicher Illustrationen Ungerers Verhältnis zum Krieg. Das meiste davon ist in der didaktisch sehr ansprechenden Ausstellung zu sehen und gerade auch für Schulklassen ein guter Ansatz zur Auseinandersetzung. Einerseits, weil hier das Thema Krieg und Besatzung aus der Perspektive eines Jungen dargestellt wird, zum anderen, weil die Zeichnungen und Plakate sich nicht nur auf die Grausamkeiten Hitler-Deutschlands beziehen: Das Plakat beispielsweise, das den Abwurf von Carepaketen und Raketen gleichermaßen zeigt, wurde zwar im Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg entworfen, ist aber heute noch genauso aktuell. Willer beleuchtete aber auch Ungerers Verhältnis zu seiner Heimat, der er 20 Jahre lang den Rücken kehrte, um in USA und Kanada zu leben. Emotional kehrte er zu seinen Wurzeln zurück durch die Illustration des „Großen Liederbuchs“, auch heute noch sein meist verkauftes Werk. Neun Jahre arbeitete er daran, wobei er sich - wie bei den Skizzen zur Besetzung des Elsass - von künstlerischen Traditionen inspirieren ließ. Mit einem Stil, der in die Romantik zurückweist, beschwor er die Idylle alter Zeiten und gab damit Elsässern wie Deutschen ein von den Nazis missbrauchtes Volksgut wieder. Auch Kritik an Landsleuten geäußert Aber Ungerer stand seinen alemannischen Landsleuten auch durchaus kritisch gegenüber und geißelte ihre Eigenarten, von denen er freilich selbst nicht frei war, in vielen frechen Cartoons. So prangerte er ihre Esslust an, ihre Neigung, sich ins eigene Schneckenhaus zu verkriechen, den Kopf in den Sand zu stecken und zu lamentieren. Der französischen Nachkriegsregierung kreidete er an, dass sie das selbe tat wie die Nazis. Die hatten den Elsässern verboten, Französisch zu sprechen, die Franzosen wollten ihnen das Elsässische verbieten. Die leidvolle, aber auch fruchtbare Erfahrung mit und zwischen den Kulturen war es aber, die Ungerer zu einem Versöhner und glühenden Verfechter Europas machte. Dem Elsass wies er dabei eine wichtige Vermittlungsrolle zu. Die europäische Einheit, zitierte Willer den unermüdlichen Künstler, sei wie ein Impfstoff gegen Krieg. Sprechendes Schlussbild: Die elsässische Schnecke, die sich mit sichtlicher Neugier aufmacht, um ihr gewohntes Haus zu verlassen und in das neue zukunftsweisende Haus Europa umzuziehen. |
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Erstmals präsentiert der elsässische Künstler und Schriftsteller Tomi Ungerer in einer deutschen KZ-Gedenkstätte eine Ausstellung mit eigenen Werken und Exponaten aus seiner Sammlung zur Besetzung des Elsass durch Nazi-Deutschland von 1940 bis 45. „Tomi Ungerer – Gedanken bleiben frei!“ lautet der Titel. Ingesamt 400 Gäste
waren zur Ausstellungseröffnung am 10. Mai 2010 in die Gedenkstätte nach
Osthofen gekommen, wo der Schirmherr der Ausstellung, Ministerpräsident Kurt
Beck, der Ausstellung einen guten Erfolg wünschte. |
Tomi Ungerer vor der Ausstellungseröffnung und im Gespräch mit Ministerpräsident Kurt Beck © Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Foto: Rudolf Uhrig |
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Zur Eröffnung sagte Ungerer, es sei schön, seine Sammlung zu zeigen „da die Menschen lernen müssen, was passiert ist.“ Ungerer: „Das war so. Und man muss sich einfach daran erinnern, damit es sich nicht wiederholt! Die Jugend muss sehen, wie die Dinge wirklich waren.“ Dr. Dieter Schiffmann, der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung RLP hob besonders den Gedanken der Völkerfreundschaft zwischen Deutschland und Frankreich hervor: „Diese ganz besondere Tomi-Ungerer-Ausstellung gibt uns, 70 Jahre nach der Besetzung Frankreichs durch die Truppen Nazi-Deutschlands, den Blick frei auf die Erfahrung fremder Besatzung, totalitärer Unterdrückung und des Versuchs gewaltsamer Vereinnahmung, aber auch von Widerstehen und Widerstand unserer Nachbarn im Elsass.“ Der „Weltbürger
und Wanderer zwischen Nationen und Kulturen“ führe mit seinen Werken und
Sammlungsstücken in die Kriegs- und Besatzungszeit ein, die er als Junge
erlebte. Ungerers Zeichnungen aus dieser Zeit seien bereits karikierend. Die
Erfahrungen der Besatzungszeit hätten Ungerer zum „Aktivist trotz allem“ werden
lassen, sagte Schiffmann. Die Ausstellung solle „ein künstlerisch-historisches
Plädoyer“ sein: für Frieden und Freiheit in Vielfalt. Und eine Mahnung. |
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| Pressemitteilung vom 26.02.2010: | ||||
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| Erstmals präsentiert der
weltbekannte elsässische Künstler und Schriftsteller Tomi
Ungerer in einer deutschen KZ-Gedenkstätte eine Ausstellung
mit eigenen Werken und Exponaten aus seiner Sammlung zur Besetzung des
Elsass durch Nazi-Deutschland von 1940-45. Vom 11. Mai - 8. August 2010 zeigt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) in der Gedenkstätte KZ Osthofen die Ausstellung "Tomi Ungerer - Gedanken bleiben frei!". An der Vernissage am Montag, dem 10. Mai 2010 um 19.00 Uhr wird Tomi Ungerer selbst teilnehmen. Auch der Schirmherr der Ausstellung, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, nimmt an der Vernissage teil. |
![]() Blick in die Presskonferenz zur Toni Ungerer-Ausstellung für die Gedenkstätte KZ Osthofen am 26.02.2010 im Landtag Rheinland-Pfalz |
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| Tomi Ungerer sagt,
dass es schön seine Sammlung zu zeigen "so dass die Menschen lernen
müssen, was passiert ist, das war so. Und man muss sich einfach daran
erinnern, damit es sich nicht wiederholt! Die Jugend muss sehen, wie
die Dinge wirklich waren."
Staatssekretär
im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Michael Ebling,
ist überzeugt, dass diese Ausstellung sich nicht nur auf besondere
Weise in das diesjährige Motto des Kultursommers `Über Grenzen`
einfügt, sondern dass sie einen der kulturellen Höhepunkte im Land
darstellen wird: "Es gibt sicherlich kaum einen Künstler, der
geeigneter wäre, das diesjährige Kultursommer-Motto mit Leben zu
erfüllen, als Tomi Ungerer. Er ist über Grenzen jedweder Art gegangen,
wodurch seine Bücher, seine Grafiken, Zeichnungen und Illustrationen
bei uns bleibende künstlerische Eindrücke hinterlassen und uns
gedankliche Anregungen gegeben haben, die oft unbequem und sperrig, nie
aber langweilig oder flach sind. Ungerer, der sich stets
kritisch-satirisch mit der NS-Diktatur auseinandergesetzt hat, trägt
mit seiner Arbeit auch zu einer grenzüberschreitenden Gedenkarbeit bei,
die das Land gerne fördert." |
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| Dr. Dieter Schiffmann,
Direktor der LpB: "Diese ganz besondere Tomi-Ungerer-Ausstellung gibt
uns, 70 Jahre nach der Besetzung Frankreichs durch die Truppen
Nazi-Deutschlands, den Blick frei auf die Erfahrung fremder Besatzung,
totalitärer Unterdrückung und des Versuchs gewaltsamer Vereinnahmung,
aber auch von Widerstehen und Widerstand unserer Nachbarn im Elsass.
Tomi Ungerer, Weltbürger und Wanderer zwischen Nationen und Kulturen,
Friedensaktivist und "Freiheitskämpfer" in einem umfassenden Sinn,
führt mit seinen Werken und Sammlungsstücken in die Kriegs- und
Besatzungszeit ein, die er als 9-13-jähriger Junge erlebte. Eine Zeit,
deren besondere Umstände er - widerständig schon damals - kommentierte
und zeichnerisch karikierte. Eine Zeit, deren Erfahrungen sein Denken,
Handeln und künstlerisches Schaffen niemals los ließen und zu dem
berühmten ‚Malgré Tout', zum ‚Aktivist trotz allem' werden ließ. Die
Ausstellung ist in diesem Sinne ein künstlerisch-historisches Plädoyer
für Frieden, Völkerverständigung und Freiheit in Vielfalt, und eine
Mahnung wachsam zu sein und in den Anstrengungen dafür nicht
nachzulassen." |
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![]() Vorn in der Mitte v.l.n.r.: Anja Schwarz-Düser bei der Vorstellung der graphischen Konzeption für die Ausstellung, Micheal Ebling, Staatssekretär des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Dr. Dieter Schiffmann, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), Peter Malzkorn (LpB) |
Kooperationspartner der LpB sind das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, der Kultursommer Rheinland-Pfalz, der Conseil Général du Bas-Rhin - Archives Départementales, das Musée Tomi Ungerer - Centre International de l'Illustration Strasbourg, die Musées de la Ville et de la Communauté Urbaine de Strasbourg. | |||
| Wer mehr wissen will – Öffentliche Führungen durch die Ausstellung | ||||
| Zu folgenden Terminen finden
öffentliche Führungen durch die Ausstellung „Tomi Ungerer – Gedanken bleiben
frei“ statt. Hierzu ist keine Anmeldung notwendig. Außer dem Eintrittspreis in die Ausstellung fallen auch keine zusätzlichen Gebühren an: Montag, 24. Mai 2010, 14.30 Uhr (Pfingsten) Donnerstag, 17. Juni 2010, 17.30 Uhr Sonntag, 27. Juni 2010, 11.00 Uhr Donnerstag, 8. Juli 2010, 17.30 Uhr Sonntag, 25. Juli 2010, 14.30 Uhr Donnerstag, 5. August 2010, 17.30 Uhr |
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| Begleit-Veranstaltungen | ||||
| Vortrag von Dr. Burkhard Hoellen, Merzig: "Don't hope, cope! Mut zum Leben" | ||||
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Donnerstag, den 5. August 2010 um 19.00 Uhr Gedenkstätte KZ Osthofen |
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Der Psychologe und
Psychotherapeut erzählt von der Lebenseinstellung |
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